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Ist Weed eine Droge?
Finden wir es heraus.
Weed stammt von der Cannabispflanze. Du kannst es rauchen, verdampfen, trinken oder sogar essen. Die meisten Menschen konsumieren Weed oder Marihuana zum Vergnügen. Manche Ärztinnen und Ärzte verschreiben es jedoch bei bestimmten Erkrankungen.
Ja. Bei Menschen, die es konsumieren, bewirkt das enthaltene THC (Tetrahydrocannabinol) einen veränderten Bewusstseinszustand. Daher gilt Weed als Droge.
Die Wirkungen, die Weed nach dem Konsum auf einen Menschen hat, machen deutlich, dass es sich tatsächlich um eine Droge handelt. Zu diesen Wirkungen gehören Entspannung, Euphorie, gesteigerter Appetit, Lachen, eine verstärkte Sinneswahrnehmung und ein verzerrtes Zeitgefühl.
Weed kann manchen Menschen jedoch auch unmittelbar schaden. Zu den negativen Wirkungen zählen Panik, Paranoia, Misstrauen und Angst.
Solche Wirkungen treten am ehesten auf, wenn jemand Weed ohne Erfahrung konsumiert. Weitere Gründe können sein, dass zu viel davon eingenommen wurde oder die konsumierte Droge extrem stark war.
Ist Weed eine Droge?
Ja. Daher findest du hier die häufigsten Wirkungen von Weed:
Nicht alle Menschen haben mit Marihuana angenehme Erfahrungen gemacht. Häufig kann es Angst, Furcht, Panik oder Paranoia auslösen. Weed kann außerdem die Symptome bereits bestehender psychischer Störungen verschlimmern.
In hohen Dosen kann Marihuana dich zudem paranoid machen oder sogar dazu führen, dass du den Bezug zur Realität verlierst. Dann hörst oder siehst du Dinge, die nicht da sind.
Auch deine Sinne und dein Urteilsvermögen können durch Marihuana getrübt werden. Die Wirkungen unterscheiden sich je nach verschiedenen Faktoren. Dazu gehören die Stärke, die Art des Konsums und die konsumierte Menge Marihuana.
Weed oder Marihuana kann insbesondere:
● Deine Sinne verstärken
● Dein Zeitgefühl verzerren
● Deine motorischen Fähigkeiten beeinträchtigen
● Deine Hemmungen senken
Marihuana erschwert es dir, dich zu konzentrieren, zu lernen und dich an Dinge zu erinnern. Das sind die kurzfristigen Wirkungen der Droge. Sie können nach dem letzten Rauchen 24 Stunden oder länger anhalten.
Bei starkem Cannabiskonsum können jedoch dauerhaftere Wirkungen auftreten, insbesondere im Teenageralter. Einige bildgebende Untersuchungen an Jugendlichen ergaben tatsächlich, dass Marihuana ihr Gehirn körperlich verändert hatte.
Marihuanarauch kann deine Lunge entzünden und reizen. Bei regelmäßigem Konsum kann er dieselben Atemprobleme verursachen wie das Rauchen von Zigaretten.
Das könnte zu anhaltendem Husten mit verfärbtem Schleim führen. Deine Lunge könnte außerdem anfälliger für Infektionen werden.
Weed lässt dein Herz stärker arbeiten. Normalerweise schlägt das Herz etwa 50- bis 70-mal pro Minute. Nach Einsetzen der Drogenwirkung kann die Herzfrequenz jedoch drei Stunden lang auf 70 bis 120 oder mehr Schläge pro Minute ansteigen.
Außerdem steigt durch die zusätzliche Belastung, den Teer und andere Chemikalien in Marihuana dein Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wenn du älter bist oder Herzprobleme hast, ist das Risiko höher.
Für sich genommen ist Marihuana in der Regel nicht so schädlich wie andere Drogen. Dennoch kann Weed dir schaden.
In einigen Bundesstaaten ist Weed legal. Die meisten Anbaubetriebe greifen beim Anbau jedoch nicht auf biologische Methoden zurück. Dadurch enthält die Pflanze schädliche Pestizide, Schwermetalle und sogar Pilze.
Heutzutage kreuzen Anbaubetriebe ihre Pflanzen. Dadurch wird Weed potenter*― genauer gesagt zwei- bis dreimal so stark wie herkömmliches Weed. Dieser Art von Marihuana fehlen häufig Cannabinoide, CBD oder Cannabidiol, der nützliche Bestandteil von Weed.
Daher ist Weed eine Droge, die dir schaden kann.
Die Wahrscheinlichkeit, durch das Rauchen von Marihuana zu sterben, ist gering. Wenn du oder jemand, den du kennst, diese Droge konsumiert, musst du dir dennoch Sorgen machen.
Der Grund dafür ist, dass THC abhängig machen kann. Deshalb fällt es manchen Menschen möglicherweise schwer, den Konsum der Droge zu beenden.
Außerdem enthält Weed ungesunde Bestandteile. Diese können von Pestiziden, Herbiziden, Bakterien und Pilzen stammen, mit denen das Weed in Kontakt gekommen ist. Der Konsum von Weed kann auch deine Art zu denken, zu fühlen und die Realität wahrzunehmen beeinträchtigen.
Beim Konsum von Weed sinken außerdem deine Hemmungen. Das trägt zu riskantem Verhalten wie ungeschütztem Sex oder dem Fahren unter Drogeneinfluss bei.
Schließlich kann Weed mit einem hohen THC-Gehalt bei langfristigem Konsum die Entwicklung deines Gehirns beeinflussen. Mit zunehmendem Alter kann es außerdem zu neurologischen Erkrankungen beitragen.
Ja. Das National Institute on Drug Abuse (NIDA) und das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition (DSM-5) stuften Marihuana beide als eine Droge mit Suchtpotenzial ein.
Bei Menschen, die Marihuana konsumieren, kann sich ein problematischer Konsum entwickeln. Dieser Zustand wird auch als Marihuanakonsumstörung oder Marihuanasuchtbezeichnet.
Eine Cannabiskonsumstörung gilt dagegen als diagnostizierbare Erkrankung. Laut DSM-5 zeigen Menschen, die die Droge regelmäßig konsumieren, Symptome und problematische Verhaltensweisen, die auch bei anderen substanzbedingten Störungen beobachtet werden.
Viele Menschen mit einer Cannabiskonsumstörung entwickeln keine weiteren Störungen im Zusammenhang mit Substanzkonsum.
Eine Marihuanakonsumstörung tritt bei etwa 30 Prozent der Menschen auf, die Weed konsumieren. Wenn sie kein Weed konsumieren, können Betroffene gereizt und unruhig sein und Verlangen danach verspüren. Bei abhängigen Menschen können außerdem Schlaf- und Stimmungsstörungen sowie verminderter Appetit auftreten.
Ist Weed eine Droge, die sich negativ auf deine Gesundheit auswirken kann? Ja.
Wenn du oder ein dir nahestehender Mensch ein Drogenproblem hat oder Hilfe dabei braucht, kein Marihuana mehr zu konsumieren, solltest du mit einer Fachperson sprechen. Eine Nüchternheits-Appkann dir außerdem dabei helfen, ein nüchternes Lebenzu führen.
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