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Woran erkennst du, ob du ein Alkoholproblem hast?

Woran erkennst du, ob du ein Alkoholproblem hast?

Zuletzt aktualisiert: 12. August 2026

Es gibt das bekannte Sprichwort: Wenn du dich fragen musst, ob du ein Alkoholproblem hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du tatsächlich eines hast. Und wenn du trotz der bekannten schlimmen Folgen immer weitertrinkst, setzt du deine Gesundheit, ehrlich gesagt, einem extrem hohen Risiko aus. 

Aber was ist Alkoholsucht? 

Wenn du in gefährlichem Maß trinkst oder von Alkohol abhängig wirst, handelt es sich um Alkoholmissbrauch. Wenn das Trinken zu einer regelmäßigen Aktivität wird, kann dies eine zunehmende Trinkmenge widerspiegeln und deine Gesundheit gefährden.

 Zu viel oder zu häufig zu trinken oder den eigenen Alkoholkonsum nicht kontrollieren zu können, können Anzeichen für ein größeres Problem sein. Alkoholmissbrauch und Alkoholismus, der oft als Alkoholabhängigkeit bezeichnet wird, sind zwei verschiedene Störungen, die manche Menschen entwickeln können.

 „Woher wusstest du es?“ ist eine der häufigsten Fragen, die man in der Genesungsphase gestellt bekommt. „Wie hast du erkannt, dass du ein Alkoholproblem hattest?“ Ich glaube, diese Frage stellen wir alle, die heute nüchtern sind, uns selbst, solange wir noch trinken. 

Viele Menschen mit Alkoholproblemen trinken einfach weniger oder hören ganz auf, nachdem sie einmal etwas ausgesprochen Schlimmes oder Peinliches beim Trinken erlebt haben. Sie schwören es sich ein für alle Mal und sagen: „Nie wieder.“ 

Woran erkennst du, ob du ein Alkoholproblem hast? 

 Wenn du das hier liest, fragst du dich vielleicht trotzdem: „Woher weiß man es?“ Woran erkennst du, dass es Zeit ist, mit Alkohol aufzuhören? Wir haben die besten und häufigsten Antworten auf diese Fragen zusammengestellt, damit du erkennen kannst, ob du ein Alkoholproblem hast. 

  •  Du denkst möglicherweise ständig darüber nach, ob du ein Alkoholproblem hast

  •   Direkt nach dem Trinken bekommst du jedes Mal Schuldgefühle 

  • Du hast aufgrund deiner Trinkgewohnheiten bereits viele negative Folgen erlebt 

  • Es fällt dir schwer, dein Leben im Gleichgewicht zu halten 

  •  Du beginnst vielleicht darüber nachzudenken, wie dein Leben mit Alkohol aussieht

  • Deine Alkoholtoleranz ist außer Kontrolle geraten

  • Du hast ein starkes Verlangen nach Alkohol, egal wie sehr du versuchst, ihn zu meiden 

  • Du gibst andere Aktivitäten auf, um trinken zu können

  • Dein Alkoholkonsum beeinträchtigt dein Berufsleben, lässt dich wertlos fühlen und führt schließlich zu Depressionen

  • Du beginnst, dich deinen grundlegenden Pflichten zu entziehen  

  • Deine Beziehung scheint in Schwierigkeiten zu geraten, und du verstehst nicht, warum 

  • Wenn die Wirkung des Alkohols nachlässt, kannst du Schlafprobleme, Zittern, Reizbarkeit, Angst, Traurigkeit, Unruhe, Übelkeit oder Schwitzen erleben. (Das kann passieren, wenn du abrupt mit dem Trinken aufhörst: Dein Gehirn braucht Zeit, um sich anzupassen, was zu Alkoholentzugssymptomen führt.)

  • Alkohol beeinträchtigt deine Gesundheit und macht dich häufiger krank als einen Menschen ohne Alkoholproblem 

  • Es wird ernst, wenn du wegen deines Alkoholkonsums mit dem Gesetz in Konflikt geraten bist.

  • Es ist ein Warnzeichen, wenn du versuchst, mit dem Trinken aufzuhören, dann aber davon besessen bist oder zu einer anderen Droge oder Gewohnheit wechselst.

 

Wie du mit dem Trinken aufhörst

 Du hast dich aus einem bestimmten Grund dafür entschieden, nicht mehr zu arbeiten oder deine Arbeitszeit zu reduzieren. Diesen Grund solltest du aufschreiben und an einem Ort aufbewahren, an dem du ihn häufig siehst. Ihn im Blick zu behalten kann dir helfen, motiviert zu bleiben – ob es dabei um bessere Beziehungen, eine bessere Gesundheit oder Gewichtsabnahme geht. 

Darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, die dir dabei helfen können, mit dieser Gewohnheit aufzuhören. Zu den wichtigsten Wegen, nicht mehr zu trinken, gehören:

  • Teile deine Absicht anderen Menschen wie deiner Familie und deinen Freundinnen und Freunden mit. Sag ihnen deutlich, dass du nicht mehr trinken möchtest, damit sie das für dich sensible Thema nicht ansprechen und deinen Entschluss in keiner Weise ins Wanken bringen. 

  • Bemühe dich ernsthaft darum, dich mit verschiedenen Aktivitäten zu beschäftigen, damit du gar keine Zeit hast, darüber nachzudenken. 

  • Beginne schrittweise und in kleinen Etappen. Langsamer zu trinken oder deinen täglichen Alkoholkonsum zu reduzieren, kann dir helfen, ihn schließlich ganz einzustellen. (Dieser Tipp eignet sich am besten, wenn du es nicht schaffst, in einem Schritt vollständig aufzuhören.)

  • Glaube schließlich an dich selbst und bleibe optimistisch: Wenn du es wirklich willst, kannst du es schaffen. So erreichst du dein Ziel viel schneller und leichter.

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