I Am Sober ist eine kostenlose App, mit der du wieder die Kontrolle über dein Leben gewinnen kannst.
Für viele von uns gehört es einfach dazu, nach der Arbeit nach Hause zu kommen, die Kinder ins Bett zu bringen und es sich anschließend mit einem oder zwei Gläsern Wein auf dem Sofa gemütlich zu machen. Für viele gilt ein Glas Wein als Belohnung nach einem anstrengenden Tag bei der Arbeit (oder zu Hause) und als erwachsene Art, abzuschalten und entspannt in den Abend zu starten. Doch wenn aus einem Glas zwei und später eine ganze Flasche werden, ist leicht zu erkennen, dass sich eine Gewohnheit entwickelt.
Wenn du wie so viele andere langsam bemerkst (oder sogar spürst), dass dir diese Gläser Wein eigentlich nicht guttun, ist es vielleicht an der Zeit, darüber nachzudenken, auf den Wein am Abend zu verzichten. Weniger Alkohol zu trinken, wirkt sich nachweislich positiv auf Körper und Geist aus – doch leicht ist es nicht immer. Hier sind 7 besonders hilfreiche Tipps, mit denen du den Wein am Abend weglassen, die Gewohnheit durchbrechen und dich körperlich wie mental besser fühlen kannst.
Die Entscheidung, auf den Wein am Abend zu verzichten, kann als erster Schritt sehr schwer sein und sich ziemlich einsam anfühlen – besonders, wenn du kein Unterstützungsnetzwerk hast, an das du dich wenden kannst. Schwierig kann es auch sein, wenn die Menschen in deinem Umfeld deine Gefühle nicht aus eigener Erfahrung nachvollziehen können. Deshalb ist es eine gute Idee, nach Geschichten und Erfahrungsberichten von Menschen zu suchen, die diesen Weg bereits gegangen sind. Lies Bücher von Menschen, die ganz auf Wein verzichtet haben, und schau dir an, wie sie zunächst die abendlichen Gläser reduziert haben. Achte darauf, wie sie mit dem Verlangen umgegangen sind und welche Tipps oder Tricks ihnen geholfen haben. So bist du besser vorbereitet, falls es dir ähnlich geht.
Lege ein Datum fest, an dem du auf Wein verzichten möchtest, und halte dich daran! Wähle möglichst einen Termin, der etwa eine Woche entfernt ist, damit du genug Zeit hast, dich vorzubereiten. Was meinen wir damit? Zunächst einmal solltest du den gesamten Wein aus deinem Zuhause entfernen. Wie du das machst, bleibt dir überlassen. Wir empfehlen aber, ihn zu verschenken und dafür zu sorgen, dass er dauerhaft aus dem Haus ist.
Berücksichtige bei der Wahl deines Datums anstehende Ereignisse und deine Arbeitsbelastung. Achte darauf, keinen Zeitraum zu wählen, der voraussichtlich stressig oder emotional wird. Solche Ereignisse könnten zu einem Ausrutscher führen und dich entmutigen. Such dir deshalb eine ruhige Phase deines Lebens aus – oder zumindest eine möglichst ruhige.

Wie bereits erwähnt, ist Unterstützung beim Verzicht auf Wein sehr wichtig. Deshalb könntest du dir jemanden suchen, der dich verbindlich begleitet. Das kann ein geliebter Mensch oder jemand aus deinem Freundeskreis sein; du kannst aber auch einen Dienst nutzen, der dir bei der Suche hilft. Eine Person zu haben, an die du dich wenden kannst, wenn du in Versuchung gerätst, kann dich wirksam ablenken und einen Ausrutscher verhindern. Noch hilfreicher ist es, wenn diese Person selbst in derselben Lage war und dich beim Reduzieren deines Alkoholkonsums durch den Prozess begleiten kann.
Okay, Hand hoch: Wer hat beim Wort „Mocktail“ auch schon mit den Augen gerollt? Wenn wir davon sprechen, alkoholfreie Getränke lieben zu lernen, meinen wir nicht, dass du das perfekte alkoholfreie Bier finden oder einen Martini ohne Wodka kreieren musst. Wenn du dein alkoholisches Lieblingsgetränk durch etwas völlig anderes ersetzt, kann daraus eine ganz neue Abendroutine entstehen, die mit der Zeit zur Gewohnheit wird.
Einer der größten Vorteile, wenn du abends auf Wein verzichtest, ist die Energie, die du morgens hast! Nach ein paar Abenden ohne Alkohol fühlst du dich beim Aufstehen allmählich wacher, hast seltener Kopfschmerzen und bist geistig klarer. Du bist weniger benommen und ganz sicher weniger gereizt. Wenn du also deiner Familie zuliebe ebenso wie für dich selbst auf Wein verzichten möchtest, wird sie dir dafür bestimmt dankbar sein!
Haben wir schon erwähnt, wie wichtig Unterstützung ist, wenn du einen Gewohnheitskreislauf durchbrechen möchtest?! Wenn du keine Person findest, die dich verbindlich begleitet, oder das Gefühl hast, dass diese Begleitung nicht funktioniert – schließlich kann es schwerfallen, sich jemandem zu öffnen und die eigene verletzliche Seite zu zeigen –, dann probiere doch eine Selbsthilfegruppe aus. Eine solche Gruppe ist nicht nur für dich da, wenn es schwierig wird, sondern auch dann, wenn es gut läuft. Du kannst den Geschichten anderer zuhören, von ihnen lernen und auch andere Menschen auf ihrem Weg unterstützen. Viele Gruppen treffen sich vor Ort. Du kannst aber auch ein Online-Unterstützungsnetzwerk nutzen, bei dem du in manchen Fällen anonym bleiben kannst.

Verbindlichkeit ist das eine, Motivation eine ganz andere Sache! Anfangs kann es sich so anfühlen, als würde die Zeit stillstehen, wenn du dich nach einem Glas Wein sehnst. Versuch deshalb, deine Motivation zu stärken. Das können kleine Belohnungen alle paar Tage sein oder eine große Belohnung, wenn du einen Meilenstein erreichst. Wenn Belohnungen nicht dein Ding sind, kannst du eine Motivationstafel gestalten. Häng dort Bilder deiner Familie, Hinweise auf eine Beförderung, die du dir bei der Arbeit wünschst, oder sogar dein Ziel eines schlankeren Körpers auf, während du die durch Alkohol bedingten Pfunde verlierst. Diese Motivation sollte dir helfen, das hartnäckige Verlangen zu überstehen.
Wenn du dich an diese Tipps hältst und sie in deine Abendroutine integrierst, kannst auch du abends auf Wein verzichten und eine ausgewogenere Abendroutine entwickeln. Probiere noch heute einige davon aus und finde heraus, wie du mit etwas Willenskraft und Einsatz den Wein am Abend hinter dir lassen kannst.
I Am Sober ist eine kostenlose App, mit der du wieder die Kontrolle über dein Leben gewinnen kannst.